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Welpen auf EBay Kleinanzeigen...Nein Danke

Ein ehemaliger Welpenhändler erzählte „Vier Pfoten“: „Ebay Kleinanzeigen war in Deutschland meine bevorzugte Plattform. Egal, ob gesundes oder krankes Tier – dort kann man unkontrolliert alles inserieren. In Spitzenzeiten habe ich so in drei Tagen 2.000 Euro verdient. Ich schätze, dass 90 Prozent der Tieranzeigen auf Ebay Kleinanzeigen von illegalen Hundehändlern stammen.“ Und weiter: „Der Großteil der illegalen Händler bezieht die Welpen von osteuropäischen Massenzüchtern. Sie halten die sogenannten Vermehrerhunde in verdreckten, engen Käfigen.“

Besonders perfide: Muttertiere werden wie Brutmaschinen behandelt und müssen ständig Nachwuchs produzieren, erhalten keinerlei medizinische Betreuung. „Nach vier, fünf Jahren können die Hündinnen keinen Nachwuchs mehr bekommen und sind somit wertlos. Sie werden ausgesetzt oder brutal umgebracht“, erzählt der ehemalige Welpenhändler. „Die meist schwer kranken Welpen wirken für die Käufer dank Adrenalinspritzen fit und lebendig. Das böse Erwachen kommt erst später.“

Mopswelpe trifft Kuh, erster Ausflug beim Mopszüchter
Mopswelpe trifft Kuh, erster Ausflug beim Mopszüchter

Als seröse Hundezüchter lehnen wir es ab, unsere Welpen auf Internetplattformen wie EBay anzubieten. Die Sorgfalt und Fürsorge die wir unseren Mopskinder angedeihen lassen, erwarten wir im Gegenzug auch bei der Suche nach einem Welpen von den Interessten. 

Auf den einschlägigen Kleinanzeigen tummeln sich Hundehändler, die wehrlose Welpen skrupellos verramschen, Verluste grosszügig eingerechnet. 

Dort werden Sie uns nicht finden. Schön dass Sie uns trotzdem gefunden haben.

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